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Verein
"Welt der Kinder"
Filmprojekt "Kindheit und Gewalt"
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aus
einem Interview der Zeitschrift "kultur"
mit Herrn Dr. G. König im April 2004:
kultur: "Kindheit und Gewalt" ist ein
sehr strenger, ein sehr spartanischer Film. Es
gibt nichts zu sehen ausser sechs ÄrztInnen und
TherapeutInnen, die in starren halbnahen oder
nahen Einstellungen teils allgemein, teils anhand
konkreter Einzelschicksale über traumatisierte
Kinder sprechen. Hast du diese rigide Form
gewählt, um die ganze Konzentration auf das Thema
zu lenken, dessen Ernsthaftigkeit zu betonen und
den Aussagen Nachdruck zu verleihen?
König: Zweifellos verlangt dieser Film
unmittelbares Interesse, ja Leidenschaft, das
Thema betrachten zu wollen. Die Form bietet keine
Verführung an. Die Reduktion und Vereinfachung
der Form hängt damit zusammen, dass der Film in
sehr schwierige thematische Bereiche vordringt -
in Bereiche, wo die Grenzen des Menschen als
menschliches Wesen, die Grenzen der conditio
humana erreciht und überschritten werden -, in
unerträgliche Bereiche hinein. Leid, das Kindern
angetan wird, ist schlechthin unerträglich. Im
Film werden über die Erzählungen von konkreten
Kinderschicksalen Authentisches, Zerstörtes,
Schützendes, Heilsames, Wirkungen im Einzelnen
und im System, sowie in der Lebensspanne in den
Blick genommen. Die einzigen im Film vorkommenden
authentischen Äußerungen von Kindern sind zwar
nur ihre Zeichnungen, dennoch wird durch die
Erzählungen der Experten, in Zusammenschau mit
diesen Zeichnungen, der kindliche Blick auf ihre /
unsere Welt und auf die Gewalt in dieser Welt
vermittelt. ...... |
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