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"Orgeltanz", Imelda Natter

Auf tausend Wegen werden wir geführt,
getrieben, geschleppt und gegängelt,
dass wir einmal die Kraft haben,
in deinem Atem
zu tanzen.

(Gottfried Bachl)


aus dem Cover der CD:


"Wie sind sie zusammenzubringen:
Die Orgel, eine Maschine mit gehaltenen und starren Tönen,
bestimmt für die Kirchenmusik ernsten und majestätischen Charakters,
mit dem Tanz, der rhythmischen Bewegung - Ausdruck des Lebens schlechthin?
Die Geschichte der Orgel ist untrennbar und - bevor die Orgel zu ihrer zweiten Bestimmung als Konzertinstrument fand - sogar ausschließlich mit der Kirchengeschichte verbunden. Offiziell war die Tanzmusik der Geistlichkeit immer ein Dorn im Auge. Im 16. Jahrhundert verbietet das Konzil von Trient die Aufführung von Tanzstücken auf Kirchenorgeln. Später vermochte sich allerdings das tänzerische Element in das liturgische Repertoire einzuschleichen. Man denke nur an den Einfluss der Hof- und Balletmusik in Frankreich im 17. Jahrhundert ... 
Die Organisten beklagen sich oft, nicht richtig verstanden zu werden. Wäre der Tanz vielleicht ein Mittel, um auch die Herzen der Uneingeweihten zu erobern? Sicher ist, dass Tanzstücke auf der Orgel - sei sie nun das ideale Instrument dafür oder nicht - keinen unberührt lassen. Vielleicht kommt die Musik ganz einfach nicht ohne Tanz aus.

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