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"Die Stadt der Blinden"

Zusammenfassung des Theaterprojekts (Brigitte Walk)

1. Projektinhalt
Die Annahme individueller Blindheit, wie sie Jose Saramago in seinem Roman "Die Stadt der Blinden" beschreibt und wie sie Realität für Blinde und Sehbehinderte ist, sollte übertragbar sein für einige Zeit auf mehrere Menschen im selben Raum und zur selben Zeit, auch in Analogie zur Ausstellung "Dialog im Dunkeln". In diesem Dunkelerlebnis findet ein Kunstereignis statt, eine inszenierte Lesung mit einer Schauspielerin und 14 blinden oder sehbehinderten Menschen.


2. Zahlen, Fakten

Projektbeteiligte
1 Schauspielerin (Produzentin), 14 blinde/sehbehinderte Akteure, 2 Musiker, 2 SprecherInnen, Regie, 1 Person Produktionsleitung mit Regieassistenz und Abendspielleitung, 3 Personen Bühnenbild, 3 Techniker Licht und Ton, Pressestelle, Grafiker, HelferInnen.

Vorstellungen
9 Vorstellungen im Zeitraum 9. bis 26.Mai 2002

Zuschauerzahlen
Gesamtzahl: 792 (88 pro Vorstellung) 
Auslastung: über 100% (alle angekündigten Vorstellungen ausverkauft nach 4 gespielten)


3. Medien, Reaktionen
"Verblüffende Begegnungen", VN 4./5. Mai 2002
"Eine echte Grenzerfahrung", VN 11./12. Mai 2002
und einige mehr

4. Künstlerisch-inhaltliches Resumee
Grenzüberschreitungen für alle Beteiligten, Rollenverschiebungen für blinde/sehbehinderte Menschen zu kompetenten Führenden, für sehende Menschen zu Hilflosigkeit einerseits, zu erweiterter Wahrnehmung andererseits. Erweiterung der Idee von "Dialog im Dunkeln" durch ein Kunstereignis, das sich in seiner Reduziertheit als inszenierte Lesung mit wenigen inszenierten Bildern und optischen Kleinsterscheinungen dem überwältigenden Erlebnis der völligen Dunkelheit entgegensetzt und korrespondiert. Ein hoher arbeitstechnischer, kompromissloser Aufwand in Bühnenbild und Regie hat sich gelohnt, ZuschauerInnen haben von einmaligen Erlebnissen gesprochen, die einfache Theaterforrn "Erzählung" wurde von den Zuschauenden akzeptiert. Opulenz und Reduktion.

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